Die Wald-Kiefer
Die Kiefern (lat. Pinus), auch Föhren oder Forlen genannt, bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse.
Die Kiefer gehört zu den harzreichsten Nadelbäumen, was an den Harzkanälen in Holz, Nadeln und Zapfen liegt. Die Borke ist im unteren Stammbereich dunkelbraun, grob und schuppig. Im oberen Bereich der Baumkrone ist die Rinde hingegen dünn und hell/rotbraun (sog. „Spiegelrinde“).
Die Verbreitungsschwerpunkte sind kühl-feuchte Klimabereiche auf der Nordhalbkugel. Kiefern sind weltweit die wichtigsten Baumarten der Forstwirtschaft. Aus Kiefernholz wird ein beträchtlicher Anteil unserer Möbel hergestellt.
Insbesondere in Korea und Japan kommt den Kiefern eine besondere symbolische Bedeutung zu: Sie stehen dort für Stärke, Langlebigkeit und beständige Geduld. Kiefern sind daher in diesen Ländern besonders oft in sorgfältig ausgestalteter Form bei Tempel- und Gartenanlagen zu finden.
Tanne: Nadeln sind abgerundet und pieken nicht, wenn man sie berührt. Die Zapfen wachsen aufrecht am Zweig und fallen nicht als Ganzes zu Boden.
Fichte: Nadeln sind spitz und pieken daher bei Berührung. Die Zapfen hängen nach unten am Zweig und fallen als Ganzes ab.
Kiefer: lange Nadeln, die paarweise wachsen. Die Zapfen sind eher klein und die Rinde hat eine grobe Oberfläche.
Lärche: Nadeln wachsen büschelig an kurzen Trieben. Die Lärche verliert als einziger einheimischer Nadelbaum im Winter ihre Nadeln. Die Zapfen haben eine kugelige Form.
Douglasie: weiche Nadeln, die beim Zerreiben nach Zitrusfrüchten riechen. Die Zapfen sind an heraushängenden dreispitzigen Deckschuppen zu erkennen. Die Rinde hat eine grobe Oberfläche.