Der Mischwald
Mischbestände bestehen aus zwei oder mehreren Baumarten, die zwar jede für sich aber besonders im Zusammenwirken die Bestandesökologie beeinflussen.
Die Baumarten können auf verschiedene Arten gemischt sein: einzeln, trupp-, gruppen- oder horstweise. Wie die Mischwälder bewirtschaftet werden, hängt von den beteiligten Baumarten ab und welcher Anteil jeder Baumart zukommt.
Die Lichtverhältnisse sowie die Nährstoff- und Wasserversorgung des Standortes modifizieren das Konkurrenzverhalten der Baumarten in der Verjüngungsphase. Die wirtschaftlich attraktivere Eiche zum Beispiel kann sich auf gut mit Wasser und Nährstoffen versorgten Standorten kaum gegen die Konkurrenzkraft der Buche durchsetzen.
Mischbestände tragen zu einem vielseitigeren Angebot an Holzarten bei und können die wirtschaftliche Situation von Waldbeständen entscheidend beeinflussen. Sie sind widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse (Käferbefall, Sturmwurf und Dürre) und ökologisch wertvoller.
Der Bestand vor dir besteht vor allem aus den Baumarten Buche, Eiche, Kiefer und Weißtanne.
SCHÄTZFRAGE:
Welche Bäume wachsen in Deutschland?
Im deutschen Wald stehen ca. 90 Milliarden Bäume. In Deutschland gibt es 90 Baumarten und 1.215 Pflanzenarten.
In den Buchenwäldern sind rund 6.700 verschiedene Tierarten zuhause. Die fünf häufigsten Baumarten in Deutschland sind mit 26 % die Fichten, gefolgt von den Kiefern mit 23 %, der Buche mit 16 %, der Eiche mit 9 % und der Birke mit 4 %.