Die Douglasie
Die Douglasien (Pseudotsuga) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Douglasie ist der Westen Nordamerikas, wo sie an den Hängen der Rocky Mountains sowie der Kaskadenkette von Britisch-Kolumbien entlang der kalifornischen Sierra Nevada bis nach Mexiko weite Flächen einnimmt.
Den Namen hat die Douglasie vom schottischen Gärtner und Pflanzensammller David Douglas (1799-1834) bekommen.
Douglasien-Arten sind immergrüne Bäume. Das Holz ist schwer, mit dunklem Kern und Harzkanälen. Die Borke ist bei jungen Bäumen glatt und wird später rötlich-braun und dick. Die Zweige hängen oft. Die Nadeln sind einzeln am Zweig angeordnet und sehr weich. Sie besitzen im Querschnitt zwei Harzgänge und überdauern sechs bis acht Jahre bevor sie abfallen.
Von allen fremdländischen Baumarten wird in Deutschland nur die Douglasie in nennenswertem Umfang angebaut. Auf Grund ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften (verrottet nicht so schnell, kaum belastet durch Borkenkäfer, hat durch Harzeinlagungen eine natürliche Imprägnierung) stellt sie eine interessante Alternative zur Fichte dar.
SCHÄTZFRAGE:
Der zweithöchste stehende Baum ist ein Küstenmammutbaum. Dieser Baum ist 116 Meter hoch und steht in Kalifornien.
Der höchste stehende Baum der Welt ist eine Douglasie. Was schätzt Du? Wie hoch ist diese Douglasie?
Der höchste Baum Deutschlands steht in Freiburg. Mit 66,58 m ist die über 100 Jahre alte Douglasie „Waldtraut vom Mühlwald“ höchster Baum und damit höher als die Douglasie im Eberbacher Stadtwald, die mit 63,3 m vorher als höchster Baum Deutschlands galt. Eberbach liegt von Buchen aus praktisch um die Ecke. Der höchste Baum der Welt steht in Kalifornien, ist eine Douglasie und 133 m hoch.